Industrielle Bildverarbeitung macht Qualität sichtbar – direkt im Produktionsprozess, automatisiert und reproduzierbar. Sie erkennt Fehler, prüft Merkmale, liest Codes, vermisst Bauteile und dokumentiert Prüfergebnisse zuverlässig im laufenden Betrieb.
OCTUM entwickelt und integriert Machine-Vision-Systeme für industrielle Prüfaufgaben. Als Systemintegrator betrachten wir nicht nur Kamera, Optik, Beleuchtung und Software, sondern auch Maschinenintegration, Schnittstellen, Bedienkonzept, Datenanbindung und langfristige Servicefähigkeit.
So entstehen Bildverarbeitungslösungen, die zur Prüfaufgabe, zum Produkt, zur Anlage und zu den realen Produktionsbedingungen passen.
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Seit 1996 entwickelt OCTUM Bildverarbeitungssysteme für anspruchsvolle Produktionsumgebungen. Unsere Lösungen sind weltweit im Einsatz – überall dort, wo Produkte, Bauteile, Verpackungen oder Codes zuverlässig inline geprüft werden müssen.
in industrieller Bildverarbeitung, optischer Qualitätsprüfung und Machine Vision.
weltweit in produktionskritischen Anwendungen.
für flexible, skalierbare und regulierte Prüfprozesse.
in Maschinen, Anlagen und bestehende Produktionslinien.
für Produktionsumgebungen mit hohen Anforderungen an Dokumentation, Rückverfolgbarkeit und Validierbarkeit.
von der Inbetriebnahme über Schulung und Service bis zur Anpassung bei neuen Formaten oder Prüfkriterien.
Industrielle Bildverarbeitung, auch Machine Vision genannt, nutzt Kameras, Optiken, Beleuchtung und Software, um Produkte, Bauteile oder Verpackungen automatisch zu prüfen. Die Systeme erfassen Bilder direkt im Produktionsprozess und werten diese anhand definierter Kriterien aus.
Typische Aufgaben sind die Erkennung von Fehlern, die Prüfung von Anwesenheit und Vollständigkeit, die Kontrolle von Lage und Position, die Vermessung von Merkmalen sowie das Lesen und Verifizieren von Codes oder Klarschrift.
Im Vergleich zur manuellen Sichtprüfung arbeitet industrielle Bildverarbeitung objektiv, wiederholgenau und dokumentierbar. Dadurch eignet sie sich besonders für Produktionsprozesse mit hohen Qualitätsanforderungen, kurzen Taktzeiten oder lückenloser Rückverfolgbarkeit.
Industrielle Bildverarbeitung bildet die Grundlage vieler AOI-Systeme. AOI steht für automatische optische Inspektion und beschreibt die automatisierte Prüfung von Produkten, Baugruppen, Verpackungen oder Oberflächen mit optischen Verfahren.
AOI-Systeme prüfen direkt in der Linie, ob definierte Qualitätsmerkmale erfüllt sind. Fehlerhafte Produkte können erkannt, ausgeschleust oder dokumentiert werden, bevor sie in den nächsten Prozessschritt gelangen.
OCTUM entwickelt AOI-Systeme für unterschiedliche Prüfaufgaben – von einfachen Anwesenheitskontrollen bis zu komplexen 100%-Inline-Inspektionen mit mehreren Kameras, Beleuchtungen, Softwaremodulen und Schnittstellen zur Produktionsumgebung.
Industrielle Bildverarbeitung kann sehr unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Entscheidend ist, dass Produkt, Fehlerbild, Taktzeit, Einbausituation und Qualitätsanforderung zusammen betrachtet werden.
Bei der Anwesenheitskontrolle prüft das Bildverarbeitungssystem, ob ein Produkt, Bauteil, Etikett, Verschluss oder Verpackungselement vorhanden ist. So lassen sich fehlende Komponenten direkt im Produktionsprozess erkennen.
Die Vollständigkeitsprüfung kontrolliert, ob alle erforderlichen Elemente korrekt vorhanden sind. Typische Beispiele sind montierte Bauteile, Verpackungselemente, Sets, Pipettenspitzen, Einsätze oder Verschlüsse.
Produkte, Bauteile oder Labels werden auf ihre korrekte Lage, Ausrichtung und Position geprüft. Das ist besonders wichtig, wenn nachfolgende Prozessschritte von einer exakten Positionierung abhängen.
Mit geeigneter Kamera- und Beleuchtungstechnik lassen sich Kratzer, Risse, Einschlüsse, Verunreinigungen, Beschädigungen oder optische Abweichungen erkennen. Je nach Prüfaufgabe kommen klassische Bildverarbeitung oder Deep Learning zum Einsatz.
Bildverarbeitungssysteme können geometrische Merkmale wie Abstände, Durchmesser, Konturen, Winkel, Füllstände oder Höhen erfassen und bewerten. So lassen sich Maßabweichungen direkt in der Produktion erkennen.
OCR dient dem Lesen von Klarschrift, Seriennummern, Chargendaten oder variablen Aufdrucken. OCV überprüft, ob die erkannten Zeichen korrekt und vollständig mit den Vorgabedaten übereinstimmen.
Barcodes, DataMatrix-Codes, GS1-Codes und weitere 1D- oder 2D-Codes können gelesen, geprüft und dokumentiert werden. Das unterstützt Rückverfolgbarkeit, Serialisierung und Prozesssicherheit.
Etiketten, Aufdrucke, variable Daten, Codes und grafische Elemente werden auf Position, Lesbarkeit, Vollständigkeit, Inhalt und Druckqualität geprüft.
Wenn neue Produkte, Formate oder Varianten auf einer Anlage laufen oder zusätzliche Prüfkriterien hinzukommen, können bestehende Bildverarbeitungslösungen erweitert und angepasst werden. Dazu gehören neue Merkmale, Fehlerbilder, Dokumentationsanforderungen oder geänderte Prozessbedingungen.
Nicht jede Prüfaufgabe lässt sich mit derselben Technologie zuverlässig lösen. Deshalb kombiniert OCTUM unterschiedliche Verfahren und Komponenten zu einer passenden Gesamtlösung.
Die klassische 2D-Bildverarbeitung eignet sich für viele klar definierte Prüfaufgaben. Dazu gehören Anwesenheitskontrollen, Positionsprüfungen, Maßprüfungen, Codeprüfungen oder die Erkennung definierter Fehlermerkmale.
3D-Bildverarbeitung wird eingesetzt, wenn Höheninformationen, Formen, Volumen oder Oberflächenstrukturen relevant sind. Verfahren wie Lasertriangulation oder Shape from Shading ermöglichen zusätzliche Prüfinformationen, die mit 2D-Bildern allein nicht sicher erfasst werden können.
Deep Learning ist besonders hilfreich bei komplexen Fehlerbildern, variierenden Oberflächen oder natürlichen Schwankungen im Produktbild. Es ergänzt klassische Bildverarbeitung dort, wo regelbasierte Verfahren an Grenzen stoßen.
Mit Softwarelösungen wie OCVis, OCTUMISEr und CV-Inspect unterstützt OCTUM flexible, skalierbare und produktionssichere Bildverarbeitungssysteme – von der einzelnen Prüfstation bis zur komplexen Mehrkameralösung.
Intelligente Kamerasysteme kombinieren Bildaufnahme und Bildauswertung direkt in einer kompakten Einheit. Sie eignen sich besonders für dezentrale Prüfaufgaben, bei denen einzelne Merkmale direkt an bestimmten Positionen in der Maschine oder Produktionslinie geprüft werden sollen.
OCTUM integriert intelligente Kamerasysteme dort, wo sie technisch sinnvoll sind – zum Beispiel für Codeprüfung, Anwesenheitskontrolle, Lageprüfung oder einfache Qualitätsprüfungen mit klar definierten Kriterien.
Die Auswahl von Beleuchtung und Optik ist entscheidend für stabile Prüfergebnisse. Oft entscheidet nicht die Kamera allein, sondern die richtige Sichtbarmachung des Prüfmerkmals darüber, ob Fehler zuverlässig erkannt werden können.
OCTUM stimmt Beleuchtung, Objektiv, Kameraposition und Einbausituation gezielt auf Produkt, Oberfläche, Taktzeit und Prüfaufgabe ab. So entstehen reproduzierbare Bilddaten als Grundlage für eine robuste Auswertung.
Ein Bildverarbeitungssystem ist nur dann erfolgreich, wenn es stabil in den Produktionsprozess eingebunden ist. Deshalb betrachtet OCTUM nicht nur die optische Prüfung selbst, sondern das gesamte Umfeld der Anwendung.
Dazu gehören Kamera, Optik, Beleuchtung und Software ebenso wie Mechanik, Schnittstellen, Bedienkonzept, Datenanbindung, Validierbarkeit und Servicefähigkeit.
Als Systemintegrator arbeitet OCTUM eng mit Maschinenbauern, Anlagenbauern und produzierenden Unternehmen zusammen. Prüfstationen können bereits in der Planungsphase neuer Anlagen berücksichtigt oder nachträglich in bestehende Produktionslinien integriert werden.
Auch wenn neue Formate auf einer Anlage laufen sollen, Produkte angepasst werden oder zusätzliche Prüfkriterien hinzukommen, unterstützt OCTUM bei der Erweiterung und Anpassung bestehender Bildverarbeitungslösungen.
Prüfstationen werden frühzeitig im Maschinenkonzept berücksichtigt und an den relevanten Positionen im Prozess eingeplant.
Bildverarbeitungssysteme können in vorhandene Anlagen integriert werden – abgestimmt auf Platzverhältnisse, Taktzeit, Schnittstellen und Bedienkonzept.
Wenn neue Produkte, Formate oder Varianten auf einer Anlage laufen oder zusätzliche Prüfkriterien hinzukommen, können bestehende Bildverarbeitungslösungen erweitert und angepasst werden. Dazu gehören neue Merkmale, Fehlerbilder, Dokumentationsanforderungen oder geänderte Prozessbedingungen.
In Branchen wie Pharma und Medizintechnik müssen Prüfsysteme nicht nur zuverlässig prüfen, sondern auch nachvollziehbare und dokumentierbare Ergebnisse liefern. Anforderungen an Benutzerverwaltung, Audit Trail, Versionierung, Änderungsdokumentation und Validierbarkeit spielen dabei eine zentrale Rolle.
OCTUM entwickelt Bildverarbeitungslösungen für Produktionsumgebungen, in denen Prozesssicherheit, Rückverfolgbarkeit und dokumentierte Qualität entscheidend sind. Das betrifft sowohl einzelne Prüfstationen als auch komplexe Inspektionssysteme mit Software, Datenanbindung und langfristigem Support.
Prüfergebnisse können mit Produkt-, Chargen- oder Prozessdaten verknüpft und nachvollziehbar dokumentiert werden. So entsteht eine belastbare Datengrundlage für Qualitätssicherung, Analyse und Nachweisführung.
Relevante Ereignisse, Änderungen und Bedienhandlungen können dokumentiert werden. Rollen- und Rechtekonzepte unterstützen eine sichere Bedienung im Produktionsumfeld.
Bildverarbeitungssysteme können auf die Anforderungen regulierter Produktionsumgebungen abgestimmt werden – inklusive Software, Bedienkonzept, Datenanbindung und dokumentierter Änderungen.
OCTUM steht für industrielle Bildverarbeitung, AOI-Systeme und optische Qualitätsprüfung in anspruchsvollen Produktionsumgebungen. Als Systemintegrator entwickelt OCTUM Lösungen, die nicht isoliert betrachtet werden, sondern zur realen Produktionsumgebung passen.
Industrielle Bildverarbeitung lohnt sich, wenn Produkte regelmäßig, schnell, reproduzierbar und dokumentierbar geprüft werden müssen. Besonders sinnvoll ist sie bei hohen Stückzahlen, kurzen Taktzeiten, sicherheitsrelevanten Produkten oder hohen Anforderungen an Rückverfolgbarkeit.
Industrielle Bildverarbeitung ist der übergeordnete Begriff für kamerabasierte Prüfsysteme in der Produktion. AOI steht für automatische optische Inspektion und beschreibt die automatisierte optische Prüfung von Produkten, Baugruppen, Oberflächen oder Verpackungen.
Typische Komponenten sind Kamera, Objektiv, Beleuchtung, Bildverarbeitungssoftware, Industrie-PC oder Smart Camera, Schnittstellen zur Maschinensteuerung sowie Bedien- und Visualisierungseinheiten.
Ja. Bildverarbeitungssysteme können sowohl in neue Maschinenkonzepte integriert als auch nachträglich in bestehende Produktionslinien eingebunden werden. Entscheidend sind Platzverhältnisse, Taktzeit, Zugänglichkeit, Beleuchtungssituation und Schnittstellen.
Deep Learning ist sinnvoll, wenn Fehlerbilder stark variieren, Oberflächen unregelmäßig sind oder klassische Regeln nicht stabil genug funktionieren. In vielen Projekten ist die Kombination aus klassischer Bildverarbeitung und Deep Learning besonders leistungsfähig.
Die Beleuchtung ist einer der wichtigsten Faktoren für stabile Prüfergebnisse. Sie entscheidet maßgeblich darüber, ob relevante Merkmale sichtbar und zuverlässig auswertbar sind.
Ja. Für Pharma, Medizintechnik und andere regulierte Branchen können Bildverarbeitungssysteme so ausgelegt werden, dass sie Anforderungen an Dokumentation, Benutzerverwaltung, Audit Trail, Versionierung und Validierbarkeit unterstützen.
Automatische optische Inspektion für 100%-Prüfung, Inline-Qualitätskontrolle und reproduzierbare Prüfergebnisse direkt im Produktionsprozess.
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Bildverarbeitung und AOI werden in Maschinen, Anlagen und bestehende Produktionslinien integriert – inklusive Schnittstellen, Bedienkonzept und Datenanbindung.
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Sie haben eine konkrete Prüfaufgabe, sind aber noch unsicher, ob sie mit Bildverarbeitung oder AOI zuverlässig umsetzbar ist? OCTUM prüft Produkt, Fehlerbild, Taktzeit, Beleuchtung, Kamera- und Auswertelogik und schafft damit eine belastbare Entscheidungsgrundlage vor der Investition.
Sprechen Sie mit OCTUM über Ihre Anforderungen. Wir prüfen gemeinsam, welche Bildverarbeitungslösung technisch sinnvoll, wirtschaftlich umsetzbar und langfristig stabil ist – ob für eine neue Maschine, eine bestehende Produktionslinie oder zusätzliche Prüfkriterien.