Fehlerhafte Teile, unvollständige Baugruppen, unlesbare Codes, Maßabweichungen oder Oberflächenfehler können Reklamationen, Nacharbeit und ungeplante Produktionskosten verursachen. Manuelle Kontrollen und Stichproben reichen bei hohen Stückzahlen und anspruchsvollen Qualitätsanforderungen häufig nicht aus.
OCTUM entwickelt und integriert industrielle Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme für die automatisierte Qualitätskontrolle. Die Prüflösungen werden auf das jeweilige Produkt, die relevanten Fehlermerkmale, die Taktzeit und die vorhandene Maschinenumgebung abgestimmt.
Als Systemintegrator verbindet OCTUM Kamera, Optik, Beleuchtung, Software, Mechanik und Schnittstellen zu einem vollständigen Inspektionssystem. So können Produkte direkt im laufenden Produktionsprozess geprüft, Ergebnisse dokumentiert und fehlerhafte Teile gezielt ausgeschleust werden.
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Automatisierte Bildverarbeitung ermöglicht es, Produkte und Bauteile direkt während der Fertigung zu kontrollieren. Abhängig von der Anwendung kann jedes Produkt im Produktionstakt erfasst und anhand definierter Merkmale bewertet werden.
Im Gegensatz zu manuellen Prüfungen arbeitet ein korrekt ausgelegtes Inspektionssystem objektiv und reproduzierbar. Prüfentscheidungen beruhen auf festgelegten Kriterien und können unmittelbar an Maschinensteuerung, Ausschleusung oder übergeordnete Qualitätssysteme übertragen werden.
Eine 100-%-Inlineprüfung bedeutet, dass jedes Produkt dem definierten Prüfprozess unterzogen wird. Welche Merkmale und Fehler zuverlässig erkannt werden können, hängt von der Prüfaufgabe, den Produkteigenschaften, der Bildaufnahme und den festgelegten Prüfgrenzen ab.
Automatisierte Qualitätssicherung kann dazu beitragen:
Industrielle Bildverarbeitung kann zahlreiche Prüfaufgaben übernehmen. Welche Verfahren geeignet sind, hängt vom Produkt, dem zu erkennenden Merkmal und den Bedingungen in der Produktionslinie ab.
Typische Anwendungen sind:
Mehrere Prüfaufgaben können abhängig von Systemkonzept und Taktzeit innerhalb einer Station oder in einem Mehrkamerasystem kombiniert werden.
>> Kompetenzen in industrieller Bildverarbeitung und AOI entdecken
Die Leistungsfähigkeit eines Bildverarbeitungssystems wird nicht allein durch die Kamera bestimmt. Erst das abgestimmte Zusammenspiel von Beleuchtung, Optik, Bildaufnahme, Software, Produktführung und Maschinenumgebung ermöglicht eine stabile Prüfung.
OCTUM wählt Technologien nach ihrer Eignung für die jeweilige Anwendung. Abhängig von der Prüfaufgabe können unter anderem eingesetzt werden:
Neue Technologien werden nicht allein aufgrund ihrer Verfügbarkeit eingesetzt. Entscheidend ist, ob sie unter den realen Produktionsbedingungen zuverlässige und nachvollziehbare Ergebnisse liefern.
Ausgangspunkt jedes Projektes ist die konkrete Prüfaufgabe. Gemeinsam mit Ihnen klärt OCTUM, welche Merkmale geprüft werden sollen und welche technischen sowie organisatorischen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden müssen.
Zunächst werden Produkte, relevante Fehlerbilder, Prüfmerkmale und Akzeptanzgrenzen betrachtet. Zusätzlich analysiert OCTUM Taktzeit, Produktführung, Einbauraum, Varianten, Ausschleusung, Kamerapositionen, Maschinenintegration, SPS-Kommunikation und erforderliche Datenübergaben.
Bei anspruchsvollen Anwendungen werden reale Musterteile unter definierten Bedingungen untersucht. Dabei bewertet OCTUM geeignete Kameras, Optiken, Beleuchtungen und Auswerteverfahren. Ziel ist eine realistische Einschätzung der technischen Möglichkeiten, Voraussetzungen und Grenzen.
Auf Grundlage der Ergebnisse entsteht ein abgestimmtes Konzept für Bildaufnahme, Auswertung, Mechanik, Software, Bedienung und Schnittstellen. Das Systemkonzept berücksichtigt sowohl die geforderte Prüfleistung als auch die Integration in den Produktionsprozess.
OCTUM übernimmt je nach Projekt Systemauslegung, Konstruktion, Softwarekonfiguration, Aufbau und technische Integration. Die Abstimmung mit Maschinenbau, Anlagenbau, Automatisierung und Qualitätssicherung erfolgt projektbegleitend.
Das Inspektionssystem wird in die vorgesehene Produktionsumgebung integriert, eingerichtet und mit den beteiligten Maschinen- und Softwaresystemen abgestimmt. Anschließend erfolgen je nach Projekt Funktionsprüfung, Abnahme, Dokumentation und Schulung.
Nach der Inbetriebnahme unterstützt OCTUM bei technischen Fragen, neuen Produkten und Formaten, geänderten Prüfanforderungen, Wartung, Reparaturen, Erweiterungen und Modernisierungen. So kann das Inspektionssystem über seinen gesamten Lebenszyklus zuverlässig genutzt und weiterentwickelt werden.
Nicht jede Prüfaufgabe lässt sich allein anhand einer Beschreibung sicher beurteilen. Material, Oberfläche, Farbe, Reflexionen, Fehlerausprägung und Produktlage können die Bildaufnahme wesentlich beeinflussen.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht OCTUM reale Gut- und Schlechtmuster. Dabei werden geeignete Bildaufnahmebedingungen und Auswerteverfahren ermittelt und technisch bewertet.
Die Untersuchung kann unter anderem umfassen:
So entsteht eine belastbare Grundlage für die Entscheidung über die weitere Umsetzung.
Bei neuen Maschinen sollte die Bildverarbeitung möglichst früh berücksichtigt werden. Prüfposition, Produktführung, Beleuchtung, Einbauraum, Ausschleusung und Schnittstellen beeinflussen wesentlich, wie zuverlässig eine Prüfaufgabe umgesetzt werden kann.
OCTUM arbeitet dazu direkt mit Maschinenbauern, Anlagenbauern und produzierenden Unternehmen zusammen. Durch die frühzeitige Abstimmung können technische Anforderungen in das Maschinenkonzept einfließen, bevor Einbauraum, Steuerung und Produktionsablauf endgültig festgelegt sind.
Auch bestehende Maschinen und Produktionslinien können häufig mit Bildverarbeitung nachgerüstet werden. Voraussetzung ist eine sorgfältige Analyse der technischen Ausgangssituation.
Dabei betrachtet OCTUM unter anderem:
Auf dieser Grundlage wird beurteilt, welche technische Lösung sinnvoll integrierbar ist und welche Anpassungen an Maschine oder Prozess erforderlich sind.
In Pharma und Medizintechnik müssen neben der eigentlichen Prüfleistung häufig zusätzliche Anforderungen an Nachvollziehbarkeit, Benutzerverwaltung, Datenintegrität und dokumentierte Systemänderungen berücksichtigt werden.
Abhängig von Projekt, Systemausführung und Verantwortungsbereich können OCTUM-Lösungen Funktionen und Dokumentationen zur Unterstützung von Anforderungen aus GAMP 5, EU-GMP Annex 11 und 21 CFR Part 11 enthalten.
Dazu können beispielsweise gehören:
Die konkrete Ausführung wird mit den projektspezifischen Qualitäts- und Compliance-Anforderungen abgestimmt. Ein Inspektionssystem allein stellt dabei nicht automatisch die Konformität des gesamten Produktionsprozesses sicher.
Pharma
Prüfung pharmazeutischer Behältnisse, Verschlüsse, Kennzeichnungen, Füllstände und produktrelevanter Merkmale unter Berücksichtigung regulierter Produktionsbedingungen.
>> Bildverarbeitung für die Pharmaindustrie
Medizintechnik
Automatisierte Prüfung von Medizinprodukten und Kunststoffkomponenten auf Geometrie, Vollständigkeit, Montage, Oberfläche und Kennzeichnung.
>> Bildverarbeitung für die Medizintechnik
Verpackungstechnik
Kontrolle von Etiketten, Tuben, Faltschachteln und weiteren Verpackungen auf Position, Druckbild, Code, Vollständigkeit und Beschädigungen.
>> Bildverarbeitung für die Verpackungstechnik
Automotive
Montageprüfung, Codeprüfung, Maßkontrolle und Oberflächeninspektion für Komponenten und Baugruppen in automatisierten Fertigungsprozessen.
>> Bildverarbeitung für Automotive-Anwendungen
Weitere industrielle Anwendungen
OCTUM realisiert außerdem Prüflösungen für Metall- und Kunststoffverarbeitung, Elektronik, Kosmetik und weitere industrielle Produktionsbereiche.
>> Weitere Branchenlösungen entdecken
Produkte, Formate und Qualitätsanforderungen verändern sich. Gleichzeitig altern Komponenten und technische Plattformen entwickeln sich weiter.
OCTUM begleitet Inspektionssysteme deshalb auch nach der Inbetriebnahme. Zu den möglichen Leistungen gehören:
So können bestehende Systeme langfristig genutzt und an neue Produktionsanforderungen angepasst werden.
OCTUM-Systeme werden bei Maschinenbauern und produzierenden Unternehmen in unterschiedlichen Branchen eingesetzt.
OCTUM verbindet mehr als 30 Jahre Erfahrung in industrieller Bildverarbeitung mit eigener Softwareentwicklung, technologieoffener Systemauslegung und umfassender Integrationskompetenz.
Kunden profitieren insbesondere von:
Bei anspruchsvollen Prüfaufgaben untersucht OCTUM reale Musterteile im Rahmen einer Machbarkeitsstudie. Dabei werden Bildaufnahme, Beleuchtung, Optik und Auswerteverfahren bewertet. Die Ergebnisse zeigen, welche Merkmale zuverlässig erkennbar sind, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wo technische Grenzen liegen.
Bei einer 100-%-Inlineprüfung wird jedes Produkt dem definierten Prüfprozess unterzogen. Sie ist von einer Stichprobenprüfung zu unterscheiden. Die Angabe bedeutet jedoch nicht automatisch, dass unabhängig von den Prüfbedingungen jeder theoretisch mögliche Fehler erkannt wird. Entscheidend sind die festgelegten Prüfmerkmale und die technisch nachgewiesene Erkennungsleistung.
In vielen Fällen ist eine Nachrüstung möglich. OCTUM analysiert dazu Einbauraum, Produktführung, Taktzeit, Beleuchtung, Maschinensteuerung, Schnittstellen und Ausschleusung. Auf dieser Grundlage wird bewertet, welche Lösung sinnvoll integrierbar ist.
Typische Aufgaben sind Anwesenheits- und Vollständigkeitsprüfung, Montagekontrolle, Maßprüfung, Oberflächeninspektion, OCR und OCV, Codeprüfung, Positionskontrolle sowie die Erkennung und Klassifizierung definierter Fehlerbilder.
OCTUM verfügt über Erfahrung mit Bildverarbeitungssystemen für regulierte Produktionsumgebungen. Abhängig von Projekt und Systemausführung können Funktionen und Dokumentationen zur Unterstützung von Anforderungen aus GAMP 5, EU-GMP Annex 11 und 21 CFR Part 11 berücksichtigt werden.
Ja. OCTUM unterstützt bestehende Systeme unter anderem durch Remote-Support, Serviceeinsätze, Reparaturen, Schulungen, Anpassungen an neue Formate sowie Erweiterungen und Modernisierungen.
Hilfreich sind eine Beschreibung des Produktes, relevante Gut- und Schlechtmuster, die zu prüfenden Merkmale, bekannte Fehlerbilder, Taktzeit, Produktvarianten sowie Informationen zur geplanten oder vorhandenen Maschinenumgebung.
Sie möchten eine Qualitätsprüfung automatisieren, eine neue Maschine mit Bildverarbeitung ausstatten oder ein bestehendes Inspektionssystem erweitern?
Beschreiben Sie uns Ihr Produkt, die relevanten Prüfmerkmale und die Bedingungen in Ihrer Produktion. Gemeinsam klären wir, welche technische Lösung für Ihre Anwendung sinnvoll ist und ob eine Machbarkeitsstudie als nächster Schritt empfohlen wird.
Für eine erste Bewertung sind besonders hilfreich:
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