tube.inspect – Automatisierte Inspektion von Tuben

Tuben vor und nach dem Befüllen zuverlässig optisch prüfen

Tuben müssen während des gesamten Verpackungsprozesses zuverlässig verarbeitet, befüllt, verschlossen und gekennzeichnet werden. Verformte Tubenöffnungen, sichtbare Verunreinigungen, fehlerhafte Verschlüsse oder falsche Kennzeichnungen können zu Maschinenstörungen, Ausschuss und Reklamationen führen.

tube.inspect ist ein modulares Inspektionssystem für die automatisierte Qualitätsprüfung von Metall-, Laminat- und Kunststofftuben. Die industrielle Bildverarbeitung kontrolliert Tuben vor und nach dem Befüllen auf geometrische Abweichungen, sichtbare Partikel, Verschluss- und Beschnittfehler sowie fehlerhafte Druckbilder, Texte und Codes.

Mehrere Prüfstationen lassen sich innerhalb einer Tubenfüll- und Verschließmaschine miteinander verbinden und über eine gemeinsame Software bedienen. Fehlerhafte Tuben werden direkt im Produktionsprozess erkannt und können gezielt ausgeschleust werden.

Sie haben Fragen?

Sprechen Sie direkt mit einem unserer
Experten unter +49 7062 91494-0
oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular

Tubenprüfung entlang des gesamten Verpackungsprozesses

Die relevanten Qualitätsmerkmale einer Tube verändern sich während des Produktionsprozesses.

Vor dem Befüllen stehen insbesondere die Tubenöffnung, die Geometrie und die Sauberkeit der einsehbaren Innenflächen im Mittelpunkt. Nach dem Befüllen werden unter anderem Falz, Naht, Beschnitt, Druckbild, variable Texte und Codes kontrolliert.

tube.inspect verbindet diese Prüfaufgaben zu einem abgestimmten Gesamtsystem. Die einzelnen Prüfmodule werden passend zu Produkt, Tubenmaterial, Maschinenaufbau und Maschinengeschwindigkeit ausgelegt.

tube.inspect auf einen Blick

Qualitätssicherung vor und nach der Abfüllung von Tuben

  • Automatisierte 100%-Prüfung von Tuben
  • Prüfung vor und nach dem Befüllen
  • Geeignet für Metall-, Laminat- und Kunststofftuben
  • Für Tubendurchmesser von etwa 10 bis 60 mm
  • Prüfung von bis zu 500 Tuben pro Minute – abhängig von Format, Prüfaufgabe und Anlagenkonzept
  • Kontrolle von Tubenöffnung, Geometrie und sichtbaren Verunreinigungen
  • Prüfung von Falz, Naht und Beschnitt
  • Druckbild-, OCR-, OCV- und Codeprüfung
  • Zentrale Bedienung mehrerer Prüfstationen
  • Rezept- und Formatverwaltung
  • Benutzer- und Rechteverwaltung
  • Audit-Trail-Funktionen für regulierte Anwendungen
  • Modular um zusätzliche Kameras und Prüfaufgaben erweiterbar
  • Optional in Edelstahlausführung erhältlich
  • Integration in neue und bestehende Tubenfüllmaschinen

Geeignet für unterschiedliche Tubenmaterialien und Formate

tube.inspect kann für die Prüfung unterschiedlicher Tubenarten eingesetzt werden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Aluminium- und Metalltuben
  • Laminattuben
  • Kunststofftuben
  • bedruckte und etikettierte Tuben
  • unterschiedliche Tubendurchmesser und -längen
  • verschiedene Verschluss- und Beschnittformen
  • unterschiedliche Farben und Oberflächen

Die konkrete Prüfbarkeit hängt unter anderem von Tubengeometrie, Material, Oberfläche, Fehlerkontrast, Produktführung und Maschinengeschwindigkeit ab.

Kamera, Optik und Beleuchtung werden deshalb projektspezifisch auf die jeweilige Tube und die relevanten Fehlermerkmale abgestimmt.

Prüfung vor der Befüllung

Vor dem Befüllen kann tube.inspect offene Leertuben auf geometrische Abweichungen und optisch erkennbare Verunreinigungen prüfen.

Dadurch werden fehlerhafte Tuben möglichst früh erkannt, bevor sie den Füllprozess beeinträchtigen oder mit dem Produkt in Kontakt kommen.

Öffnungs- und Geometrieprüfung

Eine verformte oder beschädigte Tubenöffnung kann zu Problemen beim Positionieren, Befüllen oder Weitertransport der Tube führen.

tube.inspect erfasst die Kontur der offenen Tube und bewertet definierte geometrische Merkmale.

Abhängig von der Anwendung können unter anderem folgende Eigenschaften geprüft werden:

  • Durchmesser der Tubenöffnung
  • Rundheit beziehungsweise Ovalität
  • Verformungen und Quetschungen
  • eingedrückte Bereiche
  • Ausbrüche oder lokale Beschädigungen
  • Abweichungen von der definierten Sollkontur
  • Position und Ausrichtung der Tubenöffnung

Tuben, deren Geometrie außerhalb der festgelegten Toleranzen liegt, können vor dem Befüllen aus dem Prozess ausgeschleust werden.

Die erreichbare Mess- und Fehlererkennungsgenauigkeit wird projektspezifisch anhand von Tubenformat, Sichtfeld, Beleuchtung, Optik und Maschinengeschwindigkeit festgelegt.

  • Inspektionsbereich: Tubenöffnung
  • Prüfmerkmal: Durchmesser der offenen Tube
  • Fehlergrößen*: ca. 2 x 2 mm

*Kleinere nachweisbare Fehlergrößen sind abhängig von Produkt, Prüfmerkmal und Anlagenkonzept gegebenenfalls realisierbar.

Prüfung auf sichtbare Partikel und Verunreinigungen

Vor dem Befüllen können definierte Bereiche der Tubeninnenfläche auf optisch erkennbare Fremdpartikel und Verunreinigungen geprüft werden.

Das Bildverarbeitungssystem erfasst die einsehbaren Innenflächen der offenen Tube und sucht nach Merkmalen, die sich hinsichtlich Farbe, Helligkeit, Form oder Struktur vom vorgesehenen Tubenmaterial unterscheiden.

Abhängig von der Anwendung können beispielsweise erkannt werden:

  • sichtbare Fremdpartikel
  • Materialreste
  • dunkle oder helle Verunreinigungen
  • lokale Flecken
  • auffällige Oberflächenbereiche
  • weitere definierte Fremdmerkmale

Die Nachweisbarkeit hängt unter anderem von Partikelgröße, Farbe, Kontrast, Tubengeometrie, Materialoberfläche und Sichtbarkeit des betreffenden Bereichs ab.

Die optische Inspektion bewertet ausschließlich visuell erkennbare Merkmale. Sie ersetzt keine chemische, mikrobiologische oder physikalische Analyse.

  • Inspektionsbereich: Tubeninnenwand
  • Prüfmerkmal: sichtbare Partikel und Verunreinigungen
  • Fehlergrößen*: ca. 0,5 x 0,5 mm

*Kleinere nachweisbare Fehlergrößen sind abhängig von Produkt, Prüfmerkmal und Anlagenkonzept gegebenenfalls realisierbar.

Prüfung nach dem Befüllen und Verschließen

Nach dem Befüllen kontrolliert tube.inspect qualitätsrelevante Merkmale des Tubenverschlusses sowie die korrekte Kennzeichnung der Tube.

Die Prüfung erfolgt unmittelbar im Produktionsprozess und kann mit der Maschinensteuerung sowie der Ausschleusung verbunden werden.

Falz-, Naht- und Beschnittkontrolle

Je nach Tubenmaterial und Verschlussverfahren werden Tuben gefalzt, geschweißt oder versiegelt und anschließend beschnitten.

tube.inspect kontrolliert die optisch sichtbaren Merkmale des Verschlussbereichs.

Mögliche Prüfmerkmale sind:

  • vollständiger und gleichmäßiger Tubenfalz
  • sichtbare Fehler an Schweiß- oder Siegelnähten
  • asymmetrische Verschlüsse
  • Falten und lokale Verformungen
  • überstehende Materialreste
  • ungleichmäßiger oder fehlerhafter Beschnitt
  • Ausbrüche und Beschädigungen
  • Position der Verschluss- oder Orientierungsmarkierung
  • Abweichungen von einer definierten Verschlusskontur

Die Prüfung bewertet die sichtbare Ausführung des Verschlusses. Eine physikalische Dichtheits- oder Leckprüfung ist eine separate Prüfaufgabe und muss bei Bedarf durch ein zusätzliches Verfahren realisiert werden.

  • Inspektionsbereich: Tubenfalz / Tubennaht
  • Prüfmerkmale:
    • Optisch korrekte Verschlussausführung
    • Überstehende Materialreste
    • Beschnittfehler
    • Position der Verschluss- oder Orientierungsmarkierung
  • Fehlergrößen*: ab 2 mm

*Kleinere nachweisbare Fehlergrößen sind abhängig von Produkt, Prüfmerkmal und Anlagenkonzept gegebenenfalls realisierbar.

Bedruckte Tuben müssen nicht nur das richtige Design tragen. Auch Druckqualität, Varianten und sichtbare Beschädigungen müssen zuverlässig kontrolliert werden.

tube.inspect vergleicht das Druckbild mit definierten Referenzmerkmalen und erkennt Abweichungen innerhalb der festgelegten Prüfbereiche.

Mögliche Fehlermerkmale sind:

  • fehlende oder unvollständige Druckbereiche
  • verschmierte Zeichen oder Grafiken
  • falsches Layout
  • falsche Tubenvariante
  • beschädigte Druckelemente
  • Doppel- oder Fehldrucke
  • unzureichender Kontrast
  • sichtbare Flecken oder Verschmutzungen
  • Abweichungen bei Farben oder Referenzmerkmalen

Die Prüfung kann an unterschiedliche Tubenfarben, Druckverfahren und Oberflächen angepasst werden.

  • Inspektionsbereich: Tuben-Markierung
  • Prüfmerkmale:
    • Druckverifizierung von Texten
    • Datenverifikation u. a. von Chargennummer, Seriennummer, Herstellungsdatum, Haltbarkeitsdatum usw.
    • Lesen und Verifizieren unterschiedlicher 1D- und 2D-Codes, beispielsweise Barcodes und Data-Matrix-Codes
    • Inspektion der Druckqualität
    • Vergleich mit Vorgabewerten
  • Druckverfahren:
    • Laser
    • Inkjet
  • Geeignet für ein breites Spektrum an Tubenformaten und Farbvarianten

OCR – variable Texte lesen

Mit Optical Character Recognition, kurz OCR, werden variable Texte auf der Tube gelesen und als digitaler Wert ausgegeben.

Typische Inhalte sind:

  • Chargennummern
  • Seriennummern
  • Herstellungsdaten
  • Mindesthaltbarkeitsdaten
  • Verfallsdaten
  • Produktnummern
  • Auftragsnummern
  • weitere variable Kennzeichnungen

Die gelesenen Informationen können anschließend mit Rezept-, Auftrags- oder Produktionsdaten verglichen werden.

OCV – erwartete Texte verifizieren

Mit Optical Character Verification, kurz OCV, prüft tube.inspect, ob ein vorgegebener Solltext vollständig und korrekt aufgebracht wurde.

Dabei kann beispielsweise kontrolliert werden:

  • Ist die erwartete Zeichenfolge vorhanden?
  • Sind alle Zeichen vollständig?
  • Entspricht die Chargennummer dem Produktionsauftrag?
  • Ist das aufgedruckte Datum korrekt?
  • Stimmt die Produktbezeichnung mit dem aktuellen Rezept überein?

OCV eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei denen der erwartete Text bereits vor der Prüfung bekannt ist.

In vielen Fällen sind 1D- oder 2D-Codes auf befüllten, verschlossenen Tuben aufgebracht, über die eine eindeutige Identifizierung von Daten wie beispielsweise Inhalt oder Herstellungsdatum möglich ist. Für eine sichere Prüfung oder Verifizierung derartiger Codes bietet tube.inspect alle erforderlichen Optionen und schafft damit die Voraussetzung für das Erkennen und Ausschleusen von Tuben mit fehlerhaften Codes. tube.inspect kann unterschiedliche maschinenlesbare Codes auf Tuben lesen und verifizieren.

Je nach Anwendung können unter anderem geprüft werden:

  • Inspektionsbereich: Tuben-Markierung
  • Prüfmerkmale:
    • Lesen und Verifizieren unterschiedlicher 1D- und 2D-Codes, beispielsweise Barcodes, Data Matrix und QR-Codes.
    • Inspektion der Druckqualität
    • Vergleich mit Vorgabewerten
  • Druckverfahren:
    • Laser
    • Inkjet
  • Geeignet für ein breites Spektrum an Tubenformaten und Farbvarianten.

 

Die Codeprüfung kann mehrere Aufgaben umfassen.

Code dekodieren
Das System prüft, ob der Code zuverlässig gelesen und technisch dekodiert werden kann.

Codeinhalt verifizieren
Die enthaltenen Daten werden mit den erwarteten Produktions-, Chargen- oder Auftragsinformationen verglichen.

Datenstruktur kontrollieren
Bei strukturierten Codes kann geprüft werden, ob die vorgesehenen Datenfelder vorhanden und korrekt aufgebaut sind.

Klarschrift und Code vergleichen
Gelesene Texte können mit dem dekodierten Codeinhalt abgeglichen werden.

Druckqualität bewerten
Sofern es die Anwendung und Systemauslegung erfordern, kann zusätzlich eine Bewertung definierter Qualitätsmerkmale des gedruckten Codes erfolgen. Eine normbezogene Codeverifikation oder ein Codegrading wird projektspezifisch festgelegt und technisch qualifiziert.

Sichere Varianten- und Produktzuordnung

In Produktionslinien mit unterschiedlichen Tubenformaten, Produkten und Designs muss sichergestellt sein, dass die richtige Tube mit dem vorgesehenen Inhalt und der korrekten Kennzeichnung verarbeitet wird.

tube.inspect kann Produktmerkmale, Druckbilder, Texte und Codes mit hinterlegten Sollwerten oder Daten aus übergeordneten Systemen vergleichen.

Dadurch lässt sich beispielsweise kontrollieren:

  • Wird die richtige Tubenvariante verarbeitet?
  • Gehört das Druckbild zum aktuellen Produkt?
  • Entspricht die Chargennummer dem Produktionsauftrag?
  • Ist das aufgedruckte Datum korrekt?
  • Enthält der Code die erwarteten Daten?
  • Stimmen Klarschrift und Codeinhalt überein?
  • Wurde das richtige Rezept geladen?

 

Damit unterstützt tube.inspect die sichere Zuordnung von Produkt, Verpackung und Kennzeichnung.

Integration in Tubenfüll- und Verschließmaschinen

Ein zuverlässiges Tubenprüfsystem muss exakt auf die Maschine, den Produkttransport und die verfügbaren Prüfpositionen abgestimmt sein.

OCTUM integriert tube.inspect sowohl in neue Tubenfüll- und Verschließmaschinen als auch in bestehende Produktionsanlagen.

Prüfstationen vor der Befüllung

Die offene Tube kann unmittelbar vor dem Füllprozess auf Geometrie und sichtbare Verunreinigungen geprüft werden.

Prüfstationen nach dem Verschließen

Nach dem Befüllen kontrolliert das System Falz, Naht, Beschnitt, Druckbild, Texte und Codes.

Synchronisation mit dem Maschinenprozess

Bildaufnahme und Auswertung werden mit Produkttransport, Rundtisch, Taktung oder weiteren Maschinenbewegungen synchronisiert.

Kommunikation mit der Maschinensteuerung

Das Prüfergebnis wird an die SPS beziehungsweise Maschinensteuerung übergeben. Dadurch können Gut- und Schlechtprodukte eindeutig weiterverarbeitet werden.

Ausschleusung fehlerhafter Tuben und Ausschleusekontrolle

Fehlerhafte Tuben können über ein abgestimmtes Ausschleusekonzept gezielt aus dem Produktionsprozess entfernt werden.

Abhängig vom Anlagenkonzept kann zusätzlich überprüft werden, ob eine als fehlerhaft bewertete Tube tatsächlich ausgeschleust wurde.

Nachrüstung bestehender Anlagen

Auch bestehende Tubenfüllmaschinen können abhängig von Bauraum, Produktführung, Schnittstellen und Prozessablauf mit zusätzlichen Prüfstationen ausgestattet werden.

Mehrere Prüfstationen zentral bedienen

tube.inspect kann mehrere Kameras und Prüfmodule innerhalb einer Anlage zu einem gemeinsamen Inspektionssystem verbinden.

Die zentrale Bedienung erleichtert den Betrieb der gesamten Lösung und reduziert den Aufwand bei Produkt- und Formatwechseln.

Abhängig von der eingesetzten OCTUM-Software können unter anderem folgende Funktionen bereitgestellt werden:

  • gemeinsame Bedienoberfläche für mehrere Prüfstationen
  • zentrale Rezept- und Formatverwaltung
  • einheitliche Benutzerverwaltung
  • übersichtliche Anzeige von Gut- und Schlechtprüfungen
  • Speicherung von Fehlerbildern
  • zusammengeführte Statistik- und Produktionsdaten
  • zentrale Verwaltung von Prüfparametern
  • Anbindung an Maschinensteuerung und übergeordnete Systeme
  • Erweiterung um zusätzliche Kameras und Prüfaufgaben

Tubeninspektion für unterschiedliche Branchen

Tuben werden in zahlreichen Branchen als Primärverpackung eingesetzt. Die Anforderungen an Material, Kennzeichnung und Verschluss unterscheiden sich dabei je nach Produkt und Produktionsumgebung.

Pharma und Healthcare

  • Salben
  • Cremes
  • Gele
  • medizinische Pasten
  • weitere tubenverpackte Healthcare-Produkte

Kosmetik und Körperpflege

  • Zahnpasta
  • Hautpflegeprodukte
  • Haarpflegeprodukte
  • Kosmetikprodukte
  • Sonnenschutz und Pflegecremes

Lebensmittel

  • Pasten
  • Konzentrate
  • Saucen
  • Würzprodukte
  • weitere tubenverpackte Lebensmittel

Technische Produkte

  • Klebstoffe
  • Dichtstoffe
  • Schmierstoffe
  • Farben
  • technische Pasten

Die konkrete Ausführung des Prüfsystems richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Produkts, Tubenmaterials und Maschinenprozesses.

Tubenprüfung in regulierten Produktionsumgebungen

In regulierten Anwendungen müssen nicht nur Tuben und Kennzeichnungen zuverlässig geprüft werden. Auch Benutzerzugriffe, Änderungen an Prüfprogrammen und relevante Prüfergebnisse müssen nachvollziehbar verwaltet werden.

tube.inspect kann abhängig von den jeweiligen Projektanforderungen mit Funktionen ausgestattet werden, die den Einsatz in regulierten Produktionsumgebungen unterstützen.

Dazu gehören unter anderem:

  • individuelle Benutzerkonten
  • rollenbasierte Rechteverwaltung
  • protokollierte Benutzeraktionen
  • Audit-Trail-Funktionen
  • Rezept- und Formatverwaltung
  • kontrollierte Änderung von Prüfparametern
  • Speicherung von Prüf- und Ereignisdaten
  • Zuordnung zu Chargen und Produktionsaufträgen
  • Schnittstellen zu übergeordneten Systemen
  • Unterstützung bei Dokumentation und Validierung

Damit kann tube.inspect zur Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen im Umfeld von EU-GMP Annex 11 und 21 CFR Part 11 beitragen.

Die konkrete Systemausführung richtet sich nach dem vorgesehenen Einsatz, dem Validierungskonzept und den betrieblichen Prozessen des Anwenders.

Vorteile der automatisierten Tubeninspektion

Fehler frühzeitig erkennen
Verformte Tubenöffnungen und sichtbare Verunreinigungen werden vor dem Befüllen erkannt, bevor sie weitere Prozessschritte beeinträchtigen.

Maschinenstörungen reduzieren
Fehlerhafte Tubengeometrien können ausgeschleust werden, bevor sie Probleme beim Positionieren oder Befüllen verursachen.

Verschlussqualität inline kontrollieren
Falz, Naht und Beschnitt werden unmittelbar nach dem Verschließen auf definierte optische Merkmale geprüft.

Kennzeichnungsfehler vermeiden
Druckbilder, variable Texte und Codes werden mit den aktuellen Vorgaben abgeglichen.

Sichere Produktzuordnung
Tubenvariante, Druckbild, Text, Code und Produktionsauftrag können miteinander verglichen werden.

Weniger manuelle Kontrollen
Die automatisierte 100%-Prüfung reduziert den Aufwand für visuelle Stichproben und entlastet das Bedienpersonal.

Mehrere Prüfstationen zentral verwalten
Prüfmodule vor und nach dem Befüllen können über eine gemeinsame Oberfläche bedient werden.

Nachvollziehbare Prüfergebnisse
Prüfdaten, Fehlerbilder und relevante Ereignisse können abhängig von der Systemauslegung gespeichert und ausgewertet werden.

Modular erweiterbar
Zusätzliche Kameras, Prüfstationen oder Prüfmerkmale lassen sich bei entsprechender Systemauslegung ergänzen.

Integration statt Insellösung
OCTUM verbindet Kameratechnik, Beleuchtung, Software, Maschinensteuerung, Ausschleusung und Datenaustausch zu einem abgestimmten Gesamtsystem.

Von der Prüfaufgabe zum integrierten Tubenprüfsystem

1. Prüfanforderungen definieren
Gemeinsam werden Tubenmaterialien, Formate, relevante Fehlermerkmale, Maschinengeschwindigkeiten und Schnittstellen festgelegt.

2. Muster untersuchen
Gutteile, typische Schlechtteile und Grenzmuster werden unter realistischen Bedingungen geprüft.

3. Machbarkeit bewerten
OCTUM untersucht, welche Merkmale optisch zuverlässig erkennbar sind und welche Kamera-, Optik- und Beleuchtungstechnik erforderlich ist.

4. Systemkonzept entwickeln
Die Prüfstationen vor und nach dem Befüllen sowie die mechanische, elektrische und steuerungstechnische Integration werden festgelegt.

5. Prüfsystem realisieren
Das System wird aufgebaut, programmiert, getestet und mit der Tubenfüllmaschine verbunden.

6. Installation und Inbetriebnahme
OCTUM installiert das Prüfsystem vor Ort, nimmt es gemeinsam mit der Maschine in Betrieb und unterstützt bei der Übergabe an die Produktion.

7. Service und Erweiterung
Nach der Inbetriebnahme unterstützt OCTUM bei Wartung, Support, Ersatzteilen, Formatänderungen und zusätzlichen Prüfaufgaben.

Häufige Fragen zu tube.inspect

Welche Tuben können mit tube.inspect geprüft werden?

Das System eignet sich für unterschiedliche Metall-, Laminat- und Kunststofftuben. Die konkrete Prüfbarkeit hängt von Tubenformat, Material, Oberfläche, Produktführung und Maschinengeschwindigkeit ab.

In welchem Durchmesserbereich können Tuben geprüft werden?

Das System ist für Tubendurchmesser von etwa 10 bis 60 mm ausgelegt. Abweichende Formate müssen projektspezifisch geprüft werden.

Wie schnell kann tube.inspect prüfen?

Abhängig von Format, Prüfaufgabe und Anlagenkonzept sind Prüfgeschwindigkeiten bis zu 500 Tuben pro Minute möglich.

Welche Prüfungen erfolgen vor dem Befüllen?

Vor dem Befüllen können unter anderem die Tubenöffnung, die Geometrie sowie optisch erkennbare Partikel und Verunreinigungen kontrolliert werden.

Welche Prüfungen erfolgen nach dem Befüllen?

Nach dem Befüllen können Falz, Naht, Beschnitt, Druckbild, variable Texte sowie 1D- und 2D-Codes geprüft werden.

Kann tube.inspect die Dichtheit einer Tube prüfen?

tube.inspect bewertet optisch sichtbare Merkmale des Verschlusses. Eine physikalische Dichtheits- oder Leckprüfung ist eine separate Prüfaufgabe und erfordert bei Bedarf ein zusätzliches Prüfverfahren.

Welche Partikel können erkannt werden?

Die Nachweisbarkeit hängt von Partikelgröße, Farbe, Kontrast, Tubengeometrie, Oberfläche und Prüfposition ab. Die konkreten Nachweisgrenzen werden projektspezifisch bestimmt.

Können Chargennummern und Datumsangaben geprüft werden?

Ja. Variable Texte können mit OCR gelesen oder mit OCV gegen definierte Sollwerte verifiziert werden.

Welche Codes können gelesen werden?

Abhängig von der Anwendung können verschiedene 1D- und 2D-Codes geprüft werden. Dazu gehören beispielsweise Code 128, GS1-128, EAN, Data Matrix, GS1 DataMatrix und QR-Codes.

Kann das System in eine bestehende Tubenfüllmaschine integriert werden?

Ja. OCTUM integriert tube.inspect sowohl in neue Maschinen als auch in bestehende Produktionsanlagen. Dafür werden Bauraum, Produktführung, Maschinenschnittstellen und Ausschleusekonzept technisch bewertet.

Können mehrere Prüfstationen gemeinsam bedient werden?

Ja. Mehrere Kameras und Prüfmodule können abhängig von der Systemauslegung über eine zentrale Software bedient und verwaltet werden.

Ist tube.inspect für regulierte Anwendungen geeignet?

Das System kann mit Funktionen wie Benutzer- und Rechteverwaltung, Audit Trail, Rezeptverwaltung und Speicherung relevanter Prüf- und Ereignisdaten ausgestattet werden. Die konkrete Konfiguration richtet sich nach den regulatorischen und betrieblichen Anforderungen des Anwenders.

Tubeninspektion für Ihre Maschine auslegen

Sie möchten Tubenöffnungen, Innenflächen, Verschlüsse, Druckbilder oder Codes automatisiert prüfen?

OCTUM analysiert Ihre Prüfaufgabe und entwickelt ein passendes Inspektionssystem für Ihre Tubenfüll- und Verschließmaschine.

Senden Sie uns Informationen zu Tubenmaterial, Format, relevanten Fehlermerkmalen, Maschinengeschwindigkeit und Einbausituation. Idealerweise stellen Sie zusätzlich Gutteile, typische Schlechtteile und Grenzmuster für erste Versuche zur Verfügung.

OCTUM GmbH

Renntalstraße 16
74360 Ilsfeld, Germany

Tel: +49 7062 91494-0
E-Mail: info@octum.de

Schreiben Sie uns

Allgemeines
Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.