Wenn Bildverarbeitung erst am Ende einer Maschinenplanung auftaucht, wird es oft eng.
Dann sind Platzverhältnisse, Taktzeit, Trigger, Ausschleusung, Bedienung und Datenfluss häufig schon festgelegt. Die Kamera findet vielleicht noch einen Platz – aber das System ist dann noch lange nicht sauber integriert.
Besser ist es, AOI früh mitzudenken: als Bestandteil der Linie, nicht als nachträgliches Anhängsel.
Dazu gehören:
- passende Einbaupositionen
- abgestimmte Beleuchtung und Optik
- klare Schnittstellen zur SPS
- definierte Ausschleuslogik
- ein Bedienkonzept, das im Alltag funktioniert
- Daten, die dort ankommen, wo sie gebraucht werden
OCTUM betrachtet Bildverarbeitung deshalb immer im Zusammenspiel aus Maschine, Produkt, Prozess und Qualitätsziel.
Denn eine gute Prüflösung erkennt nicht nur Fehler. Sie passt in die Produktion.
